"Mit Tieren kommunizieren"

in vier einfachen Schritten


Der Online-Einstiegskurs


von Iljana Planke

www.Reiki-fuer-Tiere-Seminare.de
www.Mit-Tieren-kommunizieren.com

Du möchtest dein eigenes Tier oder andere Tiere verstehen?

Dann bist Du bei diesem Kurs richtig.

Er führt dich vom Denken zum Wahrnehmen,
vom Es-sich-wünschen zum Ausprobieren.


Tierkommunikation


Kurz zu mir:

2002 erlernte ich die Tierkommunikation bei Amelia Kinkade. Sie und Penelope Smith gelten als die beiden Grandes Damen der Tierkommunikation.
Seit 2005 helfe ich in meiner Praxis mithilfe der TiKo Tieren und Menschen.
Seit über 20 Jahren gebe ich fundierte Seminare und Ausbildungen zur TiKo.
Mehr dazu auf meiner Webseite www.Mit-Tieren-kommunizieren.com.
2021 veröffentlichte ich mein Buch "Tierkommunikation - Antworten auf häufig gestellte Fragen zur Tierkommunikation und zu Tieren".

Die Kommunikation mit Tieren in vier Schritten

1. Schritt: Verstehen, was die Tierkommunikation ist
Ich erkläre kurz die Grundlagen der Tierkommunikation

2. Schritt: Was braucht man für ein Tiergespräch?     

Die Voraussetzungen, effektive Fragen und der Ablauf  

3. Schritt: 🎧 "Deine Kommunikation mit einem Tier"

Es entsteht eine Verbindung zwischen Dir und dem Tier

4. Schritt: Vertiefen deiner Kommunikationsfähigkeit
Bewährte Tipps für`s Ausprobieren und Weitermachen  


"Das Land und alles Leben darauf ist heilig. 
Wir hören den Tieren und Pflanzen zu.  
Sie waren schon vor uns Menschen hier. 
Sie sind unsere Schwestern und Brüder."

indianisch

Der 1. Schritt:

Verstehen, was Tierkommunikation ist


Was ist die Tierkommunikation?

Mit dem Begriff "Tierkommunikation" ist die telepathische Form der Kommunikation gemeint. Sie ist, anders als die verbale Form oder die Körpersprache, das Senden und Empfangen von mentalen Bildern, Fragen und Gedanken, Gefühlen, Empfindungen, Sinneseindrücke und Wahrnehmungen. Läuft die telepathische Kommunikation über Gefühle, zum Beispiel von Herz zu Herz, dann nennt man diese Unterform auch Herzens-Kommunikation.


Mithilfe der Telepathie erfolgt der Austausch von Informationen von einem Bewusstsein zu dem eines anderen. Wenn man also telepathisch kommuniziert, dann empfängt und sendet man unbewusst oder absichtsvoll Gedanken, Gefühle, Körperwahrnehmungen, Sinneseindrücke und Impulse.



Weshalb kann man miteinander telepathisch kommunizieren?

Für die Tierkommunikation nutzt man den telepathischen Sinn und die Herzebene.
Das sind angeborene Fähigkeiten, die man trainieren kann.
Ein Mann, der Mitglied eines indigenen Volkes in Südamerika ist, und mit seiner deutschen Frau in Deutschland wohnt, sagte zu einer Bekannten von mir, dass es für ihn ganz normal ist, mit Tieren zu reden, weil das in seinem Volk alle machen. Für sie ist das der Alltag. Für mich ist es das auch geworden. Für dich kann es das auch werden.

Alle Lebewesen kommunizieren neben der Lautsprache auch telepathisch miteinander
, von Vögeln, Reptilien bis zu den Säugetieren. Und damit auch der Mensch, der der biologischen Klasse der Säugetiere und der Ordnung der Primaten angehört.

Deshalb braucht es keine besonderen Vorkenntnisse. Ich erlebe seit zwanzig Jahren in den Basis-Seminaren, die ich zur Tierkommunikation gebe, wie alle an ihrem ersten Wochenende Informationen von Tieren bekommen.


Alles, was lebt, sendet ständig Informationen aus wie eine Radiostation. Gleichzeitig sind wir die ganze Zeit von den Informationen anderer umgeben, wie von den Radiowellen anderer Radiostationen.

Würde jemand sagen: "Dass du Infos empfängst, das gibt es nicht. Das bildest du dir doch nur ein, hier ist doch nur Luft.", dann könnte man demjenigen antworten: "So, wie erst ein Radio und ein Fernseher hör- und sichtbar macht, dass das ganze Zimmer gerade voller Informationen ist, so kann man erst mit der Telepathie hörbar machen, dass vom Tieren, wie von Radiostationen, ebenfalls Informationen ausgesandt werden."

Stelle dir vor, Du hörst deinem Gegenüber ganz gespannt zu. Dann steht er auf und geht. Jetzt, wo es an deinem Tisch still ist, hörst Du plötzlich, wie zum ersten Mal, das Gespräch am Nachbartisch und die Musik im Hintergrund. All das war natürlich schon vorher da. Du hattest nur nicht darauf geachtet. Bei der Tierkommunikation beginnt man auf die Tiere und deren Informationen zu achten. Wenn man zu ihnen hin lauscht, dann nimmt man ebenfalls etwas wahr.


Wie kann man Informationen empfangen?

Lässt man sich vom aktiven Denken und Agieren ins passive Zuhören und Fühlen fallen, wechselt also von der linken Gehirnhälfte mit der Ratio zur rechten Gehirnhälfte mit dem Empfinden, dann entspricht das dem "Sender einstellen" beim Radio. Der Name beschreibt schon die Vorgehensweise: "Tele" heißt "Entfernung", "Pathie" bedeutet "Empfinden".


Dieses Umschalten und damit Abschalten kennen wir alle aus dem Alltag.
Wir machen es beim versunkenen Spielen, Stricken, Tanzen, Reiten, Bügeln oder Malen. Wir kennen es vom konzentriertem Arbeiten, Meditieren, lauschendem Gebet, vom Wandern, beim hingebungsvollem Lieben, beim Liegen im Schrebergarten oder aus dem Urlaub …


Wofür kann man die Tierkommunikation einsetzen?

Für 

  • ein Miteinanderschwingen zum Vertiefen der Beziehung
  • eine warmherzige Begrüßung, wie "Guten Morgen."
  • eine einzelne Frage, wie "Ich geh jetzt einkaufen, was soll ich dir mitbringen?"
  • kurze Ja-Nein-Fragen zum Klären der Bedürfnisse in Notsituationen
  • ein Erklären, Bitten oder Verhandeln bei Problemen
  • eine umfängliche Befragung mit mehreren Fragen
  • um seinen eigenen Liebling oder andere Haus- und Wildtiere kennenzulernen
  • für eine kleine Plauderei, wie abends auf dem Sofa oder mit der Gartenamsel
  • um Liebe, Lob, Dank oder Hochachtung auszudrücken

Das alles kann kurz oder ausführlich, salopp oder förmlich geschehen.

Tieren helfen


"Wir finden gut, dass Du uns verstehen möchtest!"

Wie empfängt man die Informationen vom Tier?

Das kann erfolgen: 

a) mental - also als ein Gedanke oder eine Idee 

b) emotional - also als Gefühle wie Freude, Abneigung oder Zufriedenheit

c) körperlich - wie Müdigkeit, Gelenkschmerzen, Bewegungsabläufe

d) als Wahrnehmung über die Sinne - z. Bsp. etwas hören oder riechen


Zu c) Eine Körperwahrnehmung wäre zum Beispiel, wenn ich auf die Frage "Wie findest Du Anna?" an meinem Steiß plötzlich das Gefühl habe, "mein" Hundeschwanz bewegt sich wedelnd hin und her. Währenddessen bleibt alles andere an meinem Körper Iljana-menschlich. Beim Befragen einer Katze schienen sich meine sonst steifen Iljana-Ohren wie bei der Katze in alle Richtungen zu bewegen. Oder ich flitzte als Fischlein im Aquarium durch die Wasserpflanzen hindurch oder flog als Schwalbe im Wind. Man nimmt dabei die Situation von innen heraus wahr. Wie man zu einer Körperwahrnehmung kommt? Das passiert von ganz alleine. Man stellt dem Tier eine Frage - und plötzlich fühlt man seine Hufe oder seine feuchte Hundenase ... 


Zu d) Wir können Informationen auch über unsere Sinne erfassen. Zum Beispiel über das Sehen, Hören, Schmecken, Riechen, Berühren, den Gleichgewichtssinn, den Temperatursinn und drei weitere Sinne. 
Dann riecht man bei der Frage nach dem Lieblingsessen plötzlich den lecker stinkenden Pansen in seiner eigenen Nase, sieht vor seinem inneren Augen das Bild von dem besten Kumpel eines befragten Katers, schmeckt als Stute Heu im Mund oder es wird einem kalt, nachdem man die Frage stellte, ob es eine Regendecke haben möchte, wenn es auf der Wiese steht?
Einmal sollte ich bei einer TiKo per Foto einen Hund befragen, was ihn stört. Daraufhin hörte ich innerlich ein immer lauter werdendes Hubschraubergeräusch. Ja, sagte mir seine Halterin am Telefon, gleich neben dem Haus ihrer Mutter, in dem er öfter zu Besuch ist, ist ein Krankenhaus mit einem Hubschrauberlandeplatz, der Tag und Nacht angeflogen wird.



Die gleiche Info kann auf verschiedene Art kommen

Mehrere Personen können die gleiche Information auf verschiedene Art wahrnehmen.
Zum Beispiel von einem Meerschweinchen dessen Lieblingsspeise Gurke. Da muss die eine plötzlich an Gürkchen denken, obwohl sie die nicht mag; die andere hat eine körperliche Kauwahrnehmung, die nicht zu einem festen Apfel, einer weichen Mango oder Heu, sondern am ehesten zu der Konsistenz von Zucchini oder Gurke passt; eine weitere hört eifriges Schnurpsen, die vierte das Wort "Gurke"; die fünfte hat den Gedanken, dass dieses Tier total auf Gurke steht und die sechste sieht aus dem Blickwinkel des Meeris etwas Länglichgrünes vor sich in den Käfig fallen.



Kann man steuern, in welcher Form die Infos kommen?

Ja, aber das muss man in der Regel üben. Zu Beginn macht man es sich als TiKo-Azubi am besten ganz einfach und überlässt es den Infos, auf welche Art sie kommen wollen.


Es ist egal, in welcher Form Infos kommen,
Die Hauptsache ist, man bekommt Infos.

Pferde


Tiere sind Vielfalt pur. Von den Charakteren als auch von ihren Ansichten.
Die Tierkommunikation ist wie eine Brücke zwischen ihnen und uns.

2. Schritt:

Was braucht man für ein Gespräch?

Zu den Voraussetzungen, dem Ablauf und effektiven Fragen

Die Voraussetzungen

Die Checkliste:

  • Ist das Foto möglichst aktuell?
  • Habe ich die Fragen formuliert?
  • Liegen Stift und Papier bereit?
  • Oder möchte ich eine Sprachnachricht aufnehmen?
  • Ist das Smartphone und die Klingel ausgestellt?
  • Sitze oder liege ich bequem?
  • Bin ich entspannt und habe ein geerdetes Gefühl?
  • Oder brauche ich dafür vorher noch eine zusätzliche Aktion?
  • Hat das Tier schon einen guten Platz für sich gefunden?



Entspannen, Abgrenzen, Erden, Auftanken

Das sind Grundlagen im Leben, um körperlich, mental und emotional gesund zu bleiben. Eigentlich wäre es gut, sie schon in der Schule zu erlernen. Im Internet findet man für Kinder und Erwachsene viele Erklärungen und Übungen dazu. Es lohnt sich, sie nicht nur unbewusst, sondern mit mehr Wissen auch bewusst im Alltag einzusetzen.

Zum Erden: Bei den Teilnehmenden der TiKo-Basisseminare, das sind zu 98 % Frauen, habe ich kaum erlebt, dass eine ein Problem mit für sie gefühlt zu wenig Erdung hatte. Vielleicht liegt es daran, dass alle im Leben standen.
Wenn Du etwas für deine Erdung tun möchtest: 
Gehe, stehe oder sitze auf Wiese, Erde, Sand, am Strand, im Garten, Wald, auf Holzdielen, am besten barfuß oder in Baumwoll- oder Schafwollsocken. Verwende die Aura-Soma-Quintessenz "Holy Gral". Esse selbst gekochtes Essen, mache Gartenarbeit, spaziere oder tanze. Streichele oder massiere langsam deine Füße, Knöchel und die Beine mit beiden Händen. Höre eine der vielen Erdungsmeditation aus dem Internet. Hier kommt eine von mir, Du kannst sie als Sprachnachricht aufnehmen und dir selbst zusenden, so dass Du sie jederzeit abhören kannst:

"Ich sehe vor mir einen kräftigen Baum / meinen Lieblingsbaum. Beim Ausatmen verlassen Gedanken und Anspannung meinen Körper. Ich kippe langsam mein Becken, bis es aufrecht ist und es sich richtig gut anfühlt. Ich richte nun meine Wirbelsäule Wirbel für Wirbel auf. Alles ist entspannt: meine Schultern, mein Nacken, mein Hals, meine Kiefergelenke, meine Stirn und meine Kopfhaut. Mein Atem bewegt sich von selbst. Nun fühle ich mich in meine beiden Füße hinein und spüre die Verbindung zum Erdboden. Ich stelle mir vor, dass aus meinen Fußsohlen schöne, dicke Wurzeln wachsen, die ganz leicht den Weg in die warme, nahrhafte Erde hinein finden und sich dort genüsslich ausbreiten und sich tief verankern. Meine Wurzeln und ich verbinden sich mit der wohltuenden Energie der Erde. Meine Wurzeln geben mir Erdung, Kraft und Halt. Ich bleibe so lange mit meiner Aufmerksamkeit bei meinen Wurzeln, bis ich das Gefühl habe, energetisiert, stabil und geerdet zu sein. So wie ein gut verwurzelter Baum." 
Am Ende kann man nachspüren, wie es einem geht oder was sich verändert hat.


Zum Abgrenzen beziehungsweise sich schützen: 

Es gibt A-, B-, C-Situationen, deren Unterschiede wir genau wahrnehmen können: Eine A-Situation schenkt Energie, man fühlt sich danach besser. Eine B-Situation wirkt neutral, man verliert und gewinnt nicht an Kraft. Eine C-Situation raubt Energie, man fühlt sich danach schlechter. Solch eine Situation kann alles sein: eine Begegnung, ein Ort, ein Buch, ein TV-Beitrag, ein Stau, ein Geschenk, ein Satz, ein Gespräch oder eine Handlung.
A-Situationen wären wie schöne Sommertage, an dem man so, wie man ist, ohne besondere Kleidung oder einen extra energetischen Schutz, aus dem Haus geht und sich dabei die ganze Zeit rundum wohl fühlt. C-Situationen wären wie Wintertage, an denen man sich vorher etwas zusätzlich anzieht, sich energetisch einhüllt und gut für sich sorgt.
Die TiKo ist wie jede Sprache einfach nur ein neutrales Werkzeug, mit der man sich verständigen kann. Nicht das Anwenden einer Sprache, sondern nur die Inhalte oder die Umstände eines Gesprächs können ein Gespräch zu einer A- oder zu einer C-Situation werden lassen.
Eine C-Situation, die emotional mitnimmt, kann zum Beispiel entstehen, wenn man bei einer TiKo für ein Tier im Tierheim dessen Geschichte erfährt. Das liegt dann aber nicht, daran, dass man die Telepathie verwendet, denn das würde auch passieren, wenn man die Geschichte des Tieres von den Tierheimangestellten auf Deutsch erzählt bekäme. Oder man muss bei einem verschwundenen Tier die nicht so positiven erhaltenen TiKo-Infos anschließend der aufgeregten Halterin übermittelt. Aber solch emotional unangenehmes Gespräch kennt auch eine Lehrerin, die im Elterngespräch den Eltern nicht so gute Nachrichten von deren Kind mitteilen muss.
Bei jeder bevorstehenden C-Situation ist im Leben für das eigene emotionale Gleichgewicht eine extra innere Abgrenzung oder ein emotionaler Schutz hilfreich. Es ist nicht so, dass ein Gespräch mit einem Tier aus einem Tierheim automatisch eine C-Situation ist - gar nicht! Wir haben schon viele angenehme Gespräche mit solchen Tieren gehabt, weil sie ihre Vergangenheit gar nicht so schlimm wie wir sahen, ihre jetzige Situation mit Orts- und Nahrungssicherheit empfanden wie wir ein Hotel empfinden, weil sie sich auf ihr neues Zuhause freuten oder weil sie generell entspannte Typen waren.

Einige hilfreiche Möglichkeiten sind:
~ In einer inneren Visualisierung vor der TiKo sich selbst in einen Licht- und Liebekreis stellen und das Tier in einen anderen Licht- und Liebekreis stellen. Die betreuende Person kann man noch in einen dritten stellen.
~ Man bittet vor einer TiKo die Engel und-oder seine eigenen Schutzengel und-oder die Schutzengel des Tieres hinzu, indem man sagt: "Liebe Schutzengel, liebe Engel, ich bitte euch um eure Unterstützung und Führung während diesem Gespräch."
~ Man macht die TiKo zusammen mit anderen als Gruppe und tauscht sich in der Gruppe über seine Emotionen aus und hilft sich. Oder man tauscht sich danach mit Bekannten über seine Empfindungen aus. Denn in einer Gemeinschaft wird Herausforderndes gleich viel leichter, vor allem das Emotionale. Wenn man die TiKo nicht zusammen mit anderen als Gruppe machen kann, dann hilft meist eine Freundin oder eine Gleichgesinnte aus dem Soziale-Medien-Kreisen, mit der man sich über diese C-Situation am Telefon oder per SMS im Nachhinein austauschen kann. Eine größere Anzahl von Menschen, an die man sich wenden kann, ist natürlich noch besser. Ich kannte eine dörflich wohnende Einzelkämpferin für Tiere, die rief, wenn sie wieder down war, die kostenfreie bundesweite Telefonseelsorge an. Das half ihr immer. Sie kam dadurch von C wieder zu A. Denn ein gutes, unterstützendes Miteinander schenkt einem immer Energie.
Wenn man nur für die "normalen" Tiere dolmetscht, die bei netten Menschen leben, dann ist die TiKo-Tätigkeit immer eine A-Situation, die einen bereichert und nach der man sich gut fühlt. Zu den Seminaren kommen öfter auch (hoch-)sensible Frauen. Sie haben bei den A-Tierkommunikation mit den geliebten Tieren der anderen Teilnehmenden in dem Seminar in der Regel kein Bedürfnis nach Abgrenzung. Im Gegenteil, sie fühlten sich bei den Gesprächen, bei denen es um eine feine Wahrnehmung geht, endlich in ihrem Element.
~Du stehst, liegst oder sitzt und stellst dir vor, um dich herum ist eine Hülle aus reinem Licht oder göttlichen Segen oder universeller Liebe. Du kannst sie dir weiß, golden, violett, blau oder strahlend leuchtend vorstellen. Im Alltag kannst Du auch dich, deine Familie, dein Tier, deine Wohnung oder dein Auto vor Fahrtbeginn o. a. in solch einen Lichtkreis einhüllen.
~ Du kannst Gott oder den Engel Michael, der extra für Schutz und Behüten zuständig ist, bitten: "Bitte beschütze mich, so dass ich immer sicher und geborgen bin." oder die universellen Lichtkräfte und Engel: "Bitte beschützt mich, so dass ich immer sicher und geborgen bin."

Zum Entspannen: Eine gewisse Entspannung, die zum Beispiel beim Hören der Audio-Einleitung entsteht, wäre schon gut für eine TiKo. 
Stelle dir vor, Du sitzt in einem Café und erzählst angeregt mit deiner gegenübersitzenden Kollegin. Sie steht auf und geht kurz raus. Jetzt, wo es an deinem Tisch still wird, hörst Du plötzlich das Gespräch am Nachbartisch und die Musik im Hintergrund. Das alles war natürlich auch schon vorher zu hören. Aber Du hattest dich nicht darauf fokussiert und das deshalb nicht gehört. Aber jetzt, mit dem Fokus darauf, verstehst Du die Erzählung am Nachbartisch so gut, dass Du sie mitschreiben könntest. Genauso macht man es bei einer TiKo. Man richtet sich auf das Tier aus und hört ihm zu. 
Man muss dafür nicht erst eine große meditative Stille in sich haben. Denn die Telepathie ist eine Form des Austausches, die unter Tieren oder dem südamerikanischen Volk auch im bunten Alltag klappt, also wenn ringsherum Gewusel ist. Zu Anfang ist es allerdings hilfreich, man sich darauf ausrichtet, nun einem Tier zuhören zu wollen. Genau wie in einem Café dem Gespräch am Nachbartisch oder der Musik. In den Basisseminaren, die ich seit über zwanzig Jahren gebe, klappte die TiKo auch bei denen, die aufgeregt waren, sich als verkopft beschrieben, Probleme hatten, innerlich zur Ruhe zu kommen oder Selbstzweifel hatten.

Einige Möglichkeiten zum Entspannen sind: 
~ Mache vor einem Gespräch alles, was dich entspannt. Bei den einen ist das Spazierengehen oder ein Tier streicheln, die anderen trinken einen Tee, geben sich Reiki, hören Entspannungsmusik, meditieren, nehmen eine Bad oder stricken etwas.
~ Der Atemrhythmus im Schlaf ist vier Sekunden lang einatmen und sieben Sekunden lang ausatmen. Atmet man so immer wieder tagsüber, dann entspannt sich das vegetative Nervensystem und es löst sich nachweislich der Stress im Körper und Gehirn auf. 
~ Zieht man die Mundwinkel eine Weile zu einem Lächeln hoch, dann löst sich, egal ob man das Hochziehen rein mechanisch oder aufgrund einer Freude macht, auch das Karussell an Gedanken im Kopf auf. 
~ Man denkt (dabei) ein bis zwei Minuten an etwas Schönes. 
~ Man zählt in Gedanken oder auf einem Blatt Papier auf, für was man dankbar ist. Dankbarkeit bringt einen in einen A-Zustand. In einem A-Zustand ist man entspannt.

Katzen

Der Ablauf eines Gesprächs

Gespräche und ihr Abläufe sind immer individuell.
Deshalb siehe den folgenden Ablauf nur als Vorschlag. Du bist frei, den Ablauf eines Gespräches so zu gestalten, wie es für dich und das Tier gerade am besten passt. 
Bei deinem Tier oder wenn es schnell gehen muss, wird die Begrüßung wohl kurz sein, manchmal hat man Fragen, manchmal möchte man einfach nur zuhören, fremden Tiere stellst Du dich vor, bei denen, die dich kennen, ist das nicht nötig, etc. Es ist normal, dass sich je nach Situation und Beziehung ein Gespräch flexibel gestaltet. 


Der Ablauf:

  • Die Einstimmung mithilfe der Audio
  • Das Tier freundlich begrüßen
  • Fragen, ob es sich mit mir unterhalten möchte
  • Zuhören oder Fragen stellen oder Bitten übermitteln
  • Die Antworten wahrnehmen
  • Sie sich merken, aufschreiben oder als Sprachnachricht aufnehmen
  • Sich bedanken und verabschieden
  • Die Wahrnehmung richtet sich wieder auf sich selbst aus 
  • Sich über die erhaltenen Infos freuen 


Den Ablauf  kannst Du passend für das Tier und für dich abwandeln.




Die Kommunikation per Foto über eine Entfernung

Man muss dem Tier nicht im direkten Augenkontakt gegenüber sitzen, da die telepathische Kommunikation davon unabhängig ist. "Tele" heißt ja "Entfernung". Die Tiere können sich also auch in Ruf- oder Sichtweite aufhalten, zum Beispiel am Ende der Pferdekoppel. Und man kann sich mit dem Hund, der mal eben aufsteht und um die Ecke in die Küche zum Trinknapf geht, ohne Probleme weiter unterhalten.

Über das Foto eines Tieres kann man genauso exakte Informationen bekommen, als wenn es im Zimmer wäre. Das ist vergleichbar mit dem Informationsaustausch der Menschen per Telefon oder in einem Gespräch vor Ort. Bei beiden Varianten würde man die gleichen Antworten auf seine Fragen erhalten. Bei den TiKo-Seminaren bringen alle Fotos von ihren Pferden, Schafen, Hunden, Katzen, Kaninchen oder Vögeln mit, mit denen wir dann schnacken. Das geht für alle sehr gut.

Das Foto sollte möglichst aktuell von den letzten Tagen sein, aber es geht auch mit monate- und jahrealten Fotos. Am besten ist nur dieses Tier vor einem neutralen Hintergrund im entspannten Zustand beim Liegen oder Stehen zu sehen. Das Tier muss einen nicht ansehen und es muss kein Porträt sein, die Ansicht von der Seite geht meist genauso gut. Lass dir am besten zwei oder drei Fotos zusenden und suche dir das aus, was dich am meisten anspricht.

Kennt man den Namen des Tieres, den die Halterinnen oder Halter ihm gegeben haben, kann man es damit respektvoll begrüßen.
Aber für die Kontaktherstellung braucht man ihn nicht. Da reicht auch ein "Guten Tag" und ein "Du". Auch mit Menschen können wir reden, ohne deren Namen zu kennen. Wildtiere haben keinen Namen und trotzdem kann man mit ihnen intensive Gespräche führen.



Eine Begegnung mit einem Tier sollte von Höflichkeit und Respekt geprägt sein
und einem harmonischeren Miteinander dienen.

 



Effektive Fragen für eine Tierkommunikation

Bei einer Tierkommunikation kann man:

  • einem Tier Fragen stellen 
  • ihm etwas mitteilen
  • ihm etwas erklären
  • etwas mit ihm verhandeln
  • eigene Wünsche übermitteln
  • einfach zuhören, was es von sich aus mitteilt
  • sich bei ihm für etwas bedanken
  • sagen, was einem an ihm alles gefällt.



Diese Fragen haben sich bewährt:

  • "Wie findest du dein Leben?"
  • "Wie geht es dir körperlich?"
  • Wie geht es dir emotional?"
  • "Hast du Probleme?"
  • "Hast du Schmerzen?"
  • "Was ist die Ursache dafür?"
  • "Was würde dir helfen?"
  • "Was ist der Grund für dein spezielles Verhalten?"
  • "Mache ich das Richtige, wenn …?"
  • "Was isst du gern?"
  • "Was machst du gern?"
  • "Wie findest du ...?"
  • "Was sollte ich wissen?"
  • "Was magst du?"
  • "Was magst du nicht?"
  • "Was beschäftigt dich?"
  • "Was möchtest du mir gern sagen?"
  • "Was wünschst du dir?"



An ein altes oder schwerkrankes Tier könnten diese Fragen gerichtet werden:

  • "Wie geht es dir - körperlich und emotional?"
  • "Wie fandest du dein Leben bisher?"
  • "Was wünschst du dir gerade?"
  • "Was wünschst du dir für die Zukunft?"
  • "Weißt du, dass ...?"
  • "Möchtest du ... oder ...?"
  • "Was würdest du gern tun?"
  • "Wen würdest du gern sehen?"
  • "Was möchtest du in deiner letzten Lebensphase?"
  • "Was kann ich für dich tun?"
  • "Was wünschst du dir von mir, von uns, von ...?"
  • "Was wünschst du dir?"

Danach befragt zu werden und so die eigene letzte Lebensphase nach den eigenen Bedürfnissen gestalten zu können, tut den Tieren sehr gut.



Eine mögliche Reihenfolge für mehrere Fragen wäre: 

1. zum Körperlichem. "Wie geht es dir? Essen? Bewegung? Schmerzen? Was hilft?"

2. zum Emotionalem. "Wie geht es dir emotional? Wie findest du...? Magst du ...?"

3. zum Anliegen der Menschen. "Was sind die Gründe für dein Verhalten? Informieren über bevorstehender Tierartbesuch oder Umzug. Wie fändest du eine weitere Katze für dich als Spielgefährtin? Was machst du gern?"

4. zur Seelenebene. "Was sind deine Lebensziele? Kann ich dich dabei unterstützen? Gibt es für deine Krankheit eine Ursache auf der Seelenebene?"

5. Als Abschluss: "Was wünschst du dir? Was brauchst du? Was ist wichtig für dich?"



Wenn nur wenig Zeit ist, bei einem hohem Stresspegel des Tieres, einer nur kurzen Begegnung, oder bei einem Unfall, wenn schnell Entscheidungen getroffen werden müssen, dann sind diese beiden Zauberfragen hilfreich: 

  • "Was wünschst du dir?"
  • "Was ist dir wichtig?" 
Meerschweinchen

3. Schritt: 

Deine Kommunikation mit einem Tier


Mithilfe der geführten Anleitung kannst Du sowohl mit deinem eigen Tier als auch mit einem anderen Tier schnacken.
Zu Beginn leitet sie dich sanft an, innerlich zur Ruhe zu kommen. Als nächstes begrüßt Du das Tier liebevoll. So stellt sich ganz von allein eine Verbindung zwischen euch beiden her. Nach einer Weile wirst Du in der Audio angeregt, eine Frage an das Tier zu stellen und seine Antworten darauf wahrzunehmen. Am Ende verabschiedest Du dich wieder. 

Entweder das Tier ist mit dir im Raum oder steht auf der Wiese, oder Du hast ein aktuelles Foto von ihm vor dir. 


Je öfter Du das machst, umso vertrauter wird es dir werden und umso mehr gewöhnst Du dich an den Ablauf. 


Tipps, wie man sicherer wird und mehr Informationen erhält
, stehen unten im 4. Teil.  

 


Der erste Teil der Audio-Meditation mit einem Tier


Für das Beginnen bitte oben links den Pfeil anklicken.

Im 1. Teil kannst Du am Ende auch liebevoll weitere Fragen stellen.
Z
um Beispiel: "Wie siehst du mich?", "Was kann ich besser machen?", "Was wünschst du dir?" oder deinem Liebling etwas erklären, dich bei ihm bedanken oder sagen, wie sehr Du ihn liebst.

Der 2. Teil ist der Abschluss der Meditation. 
Ich habe ihn deshalb nicht in den 1. Teil integriert, weil die Dauer eines jeden Gespräch so individuell ist. Ein zu früh hineingesprochenes Verabschieden würde es dann nur unterbrechen.
Am besten, Du hörst dir den 2. Teil vorher einmal an, dann weißt Du, um was es darin geht. Er enthält nur die Verabschiedung. Selbstverständlich brauchst Du für das Verabschieden nicht unbedingt die 2. Audio, sondern Du kannst das auch mit deinen eigenen Worten tun ...


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Der zweite Teil der Audio-Meditation mit einem Tier


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Tiere und Du

4. Schritt:

Das Vertiefen deiner Kommunikationsfähigkeit

Im Folgenden beantworte ich häufig gestellte Fragen zum Erlernen der Tierkommunikation, die mir in den Seminaren zum Erlernen der Tierkommunikation seit zwanzig Jahren immer wieder gestellt wurden.



"Was ist, wenn ich mich nicht genug entspannen kann oder nichts empfange?"
Iljana: "Solche Befürchtungen hatten vorher schon viele und dann bekamen sie im Seminar eindeutig Infos von den Tieren. Das ging auch bei denjenigen, die vorher aufgeregt waren, sich als verkopft beschrieben, Probleme hatten, innerlich zur Ruhe zu kommen oder Selbstzweifel hatten."

"Ich kann mir bildlich nichts vorstellen, geht das mit der Einleitung und mit der Tierkommunikation dann trotzdem?"
Das macht nichts, weil es neben dem Visuellen noch weitere Möglichkeiten gibt, wie du die Infos empfangen kannst. Zum Beispiel über andere Sinne, über das Mentale oder das Emotionale.


"Muss ich, um die Tierkommunikation zu erlernen, ein eigenes Tier haben?"
Das ist nicht nötig. Man kann auch mit anderen Tieren reden. So wie man auch französisch lernen kann, ohne dass man Französinnen oder Franzosen kennen muss.

"Braucht es für das Erlernen bestimmte Voraussetzungen?"
Man sollte Tiere mögen, ein Weltbild haben, in dem die Tierkommunikation einen Platz hat und für Neues aufgeschlossen sein.

"Ist das Sprechen mit Tieren eine Gabe, die nur einige Menschen haben?"
Die Tierkommunikation geht mithilfe des angeborenen telepathischen Sinnes und der Herzebene. Das beides besitzen alle Menschen. Deshalb können das auch alle Menschen machen.

"Muss ich meditieren können?"
Nein. Ich sehe das bei den TiKo-Seminaren, dass das keine Voraussetzung ist. Denn da kamen über die Jahre schon viele Frauen, die mit Beruf, Kindern, Tieren und anderem eine Menge um die Ohren hatten und noch nie meditiert hatten. Auch sie bekamen nach der entspannenden Einleitung, die ich am Anfang eines jeden Gesprächs spreche, korrekte Infos von den Tieren.
Die Meditation ist nur eine von mehreren Möglichkeiten, mit deren Hilfe man sich für die Informationen von den Tieren öffnen kann beziehungsweise innere Selbstgespräche weniger werden oder keine Rolle mehr spielen. Eine weitere Möglichkeit, mit der das genauso gut geht, ist eine entspannende Einleitung.
Wenn man entspannt und offen für das Tier ist, dann braucht man keine Einleitung mehr dafür. Dann kommen die Infos, sobald man die Frage gestellt hat. Das ist allen Menschen möglich. Das passiert bei dem TiKo-Basis-Wochenendseminar immer wieder einzelnen Teilnehmenden am Sonntag. Das Foto des Tieres liegt schon in unserer Mitte und wird sind noch am Aufschreiben der gewünschten Fragen - und schon erhalten einige erste Infos.

"Wie unterscheidet man, ob die Infos von einem selbst oder vom Tier kommen?"
Während der Kommunikation mit dem Tier kümmert man sich am besten noch nicht darum. Man schreibt alles auf, was man an Infos bekommt. Das Untersuchen findet erst danach statt, im Gespräch mit der anwesenden Halterin oder dem Halter sowie, wenn man mit anderen zusammen die TiKo macht, dann beim Austausch in der Gruppe. Wenn die Halterin oder der Halter die erhaltene Info bestätigt oder in der Gruppe andere das Gleiche haben, dann kam die Info vom Tier.
Durch diese doppelte Bestätigung, dass die erhaltenen Infos wirklich stimmen, beginnt man außerdem seiner eigenen Wahrnehmungen immer mehr zu vertrauen.
Am Anfang muss man erst mal lernen, wie man mehr dem Tier anstatt sich selbst zuhört. In diesem Prozess macht man die Erfahrung, dass manche Infos, bei denen man denkt, die sind der eigenen Phantasie entsprungen, sich als korrekte Infos von den Tieren entpuppen. Zu Beginn können noch öfter eigene Assoziationen kommen, aber sie werden weniger, je mehr Praxis man hat.

"Was mache ich, wenn ich immer falsch liegen sollte?"
Das kommt erfahrungsgemäß, wenn überhaupt, in Seminaren nur ein paar Mal vor, weil man ja gerade erst anfängt, das zu erlernen, aber nicht durchgängig das ganze Wochenende.
Bei Seminaren habe ich bei Problemen aufgrund meiner langjährigen Erfahrungen als Seminarleiterin mehrere Möglichkeiten, die ich dann durchgehe, um so die individuell passende Kommunikationsform herauszufinden. Zuhause allein Übenden würde ich dazu raten, entweder Seminare mit erfahrenen Seminarleiterinnen zu besuchen oder mit dir unbekannten Tieren zu reden von aufgeschlossenen Halterinnen und Haltern, von denen man ein Feedback zu den erhaltenen Infos bekommt. Ich empfehle, weiterzumachen, denn wie beim Erlernen von etwas Neuem kann auch mal etwas nicht gleich klappen.

"Rede ich besser mit meinem eigenen Tier oder mit anderen Tieren?"

Zu Beginn am besten mit  dir unbekannten Tieren! Denn dann fällt das Erlernen leichter, weil man nicht deren Eigenarten kennt und nichts über sie weiß. Die Feedbacks der Halterinnen und Halter, die Du zu deinen erhaltenen Infos bekommst, können deine Wahrnehmungen bestätigen.

"Wie lange braucht man, bis man Infos erhält?"
Wie bei jedem Neuen wird man auch bei der Tierkommunikation durch das wiederholtes Anwenden sicherer. Wie viele Informationen man von den befragten Tieren bekommt, das das ist unterschiedlich. Bei einem Einstiegs-Onlinekurs wird man sich vielleicht weniger sicher fühlen und weniger Infos bekommen, als bei einem zweitägigen Basisseminar in einer Gruppe mit erfahrener Anleitung. Trotzdem sind viele überrascht, dass sie und wie viele Infos sie schon bekommen.
Mehrere Tipps, wie man leichter Infos bekommt, stehen hier weiter unten ...

"Wie lange braucht es, bis ich mich mit den erhaltenen Infos sicher fühle?"
Dabei hilft es am besten, wenn man zu jedem Gespräch die Feedbacks der Tierhalterinnen und Tierhalter erhält. Wie bei allem Neuen gilt auch bei der Tierkommunikation: Je mehr Erfahrungen und Bestätigungen seines Könnens man sammelt, umso besser und sicherer wird man.
Wie viele Gespräche man benötigt, damit man sich sicher fühlt mit den erhaltenen Informationen, das ist unterschiedlich. Die meisten brauchten zwanzig bis vierzig Gespräche mit den Feedbacks der Halterinnen und Halter, um sich sicher zu fühlen. Ich hatte aber auch schon Seminarteilnehmerinnen, die sehr viele Zweifel hatten, und die mir mitteilten, dass sich ihre Zweifel erst nach rund fünfzig Tierkommunikationen auflösten. Sie bekamen zwar schon in den ersten zwanzig TiKos immer wieder das Feedback, dass alles stimmte und die Gespräche geholfen hatten. Aber ihr Problem war nicht, dass sie nicht die TiKo-Technik konnten, sondern sie mussten erst genug positive Bestätigungen sammeln, damit ihre inneren Zweifel oder ihr Perfektionsdruck verschwanden.



Die Tierkommunikation kann die Einladung sein,
um etwas in der Welt oder in uns zu verändern.

Lassen wir uns darauf ein, bringt das immer
eine positive Entwicklung für alle mit sich.

Dein Weg

Tipps und Tricks

"Wie kann ich herausfinden, ob die gerade erhaltenen Informationen meiner blühenden Phantasie entsprungen ist? Oder ich es mir aufgrund meines Allgemeinwissen oder ich es mir denken kann, weil ich das Tier ja kenne?"

Mein Tipp:
Am besten durch Nachfragen! 

Bei der Tierkommunikation gibt es dafür zum Glück mehrere Möglichkeiten:

1. Die Halterin oder den Halter fragen.

2. Die anderen Mitkommunizierenden fragen, ob sie das auch hatten? 

3. Das Tier, das gefragt wurde, fragen, ob man es richtig verstanden hatte? 

4. Sich selbst fragen. Zum Beispiel: Waren die Info ungewöhnlich für mich?

5. Das Verhalten des Tieres. Zeigt es vielleicht das Verhalten nicht mehr, dass in der TiKo angesprochen wurde?


"Was kann ich tun, wenn es nicht so klappt, wie ich es mir wünsche?"

Meine Tipps: 

~ Den eigenen Zugang herausfinden. Zum Beispiel: Brauche ich die Ruhe allein zu Hause oder tut mir eine TiKo in einem unterstützenden Kreis gut? 

~ Sich mehr vorbereiten? Zum Beispiel durch einen kurzen Spaziergang

~ Sich mehr Zeit lassen mit der Kontaktaufnahme?

~ Die Fragen an das Tier vereinfachen oder präzisieren
~ Um eine einfache, eindeutige Antwort bitten

~ Gemeinsam mit anderen das Tier einfühlsam befragen

~ Eine entspannende Position einnehmen á la: "Ich bin TiKo-Azubi. Deshalb kann auch mal etwas nicht klappen. Ich lerne das ja erst."

~ Alles aufschreiben und nachprüfen. Auch wenn es für den logischen Verstand und die inneren Zensoren falsch, lächerlich, fehlgeschlagen, rätselhaft oder unvorstellbar klingt. Ich weiß, dazu gehört Mut. Aber man bekommt sonst nie heraus, ob man richtig gelegen hat. 
~ Setze deine inneren Zensoren und Zweifel vor der TiKo in den Urlaubsflieger oder dahin, wo sie weiter labern können, aber keine Macht mehr über dich haben. Überlege dir dafür einen Ort und stelle dir vor der TiKo vor, dass sie dort sind. Sei dir bewusst, dass Du etwas Neues lernst, und dass diese inneren Zweifler und Niedermacher das logischerweise deshalb überhaupt gar nicht einschätzen können.

~ Wenn Infos noch keinen Sinn ergeben, dann beginnt die Nachforschung! Ich habe schon so oft gehört: "Das bekommt mein Tier aber nicht!", und dann stellte sich zwei Tage später heraus, dass dieses Essen die Kinder in unbeobachteten Momenten oder die Schwiegermutter beim Sitting gaben ... 

~ Hinter jeder bestätigten Info einen Haken machen. Auch bei denen mit dem Überlegung "Ich weiß aber nicht, ob es meins war". Die Info kann ja auch zusätzlich von dem Tier gekommen sein. Manchmal haben eben zwei den gleichen Gedanken.

~ Positive Feedbacks auf dem Protokoll dazuschreiben, denn Anerkennung und

Bestätigung lässt uns am schnellsten wachsen

~ Einen Hefter mit diesen Gesprächsmitschriften anlegen

~ Ein Extrabüchlein für „Lob und Bestätigungen“ anlegen

~ Die Fragen notieren, die bei TiKos auftauchen und nach den Antworten darauf suchen. Zum Beispiel in Foren, bei Seminaren oder in Büchern

~ Wenn man falsch lag, wenn es mal schwer geht, dann am besten um Hilfe,

Austausch und Rat bitten. Manchmal braucht es nicht viel, um wieder Lust auf 

die Tierkommunikation zu kommen. Da reicht schon ein liebes Wort von einer Freundin, ein Trösten in der Facebookgruppe, ein halbstündiges Telefonat mit einer anderen Tierkommunikationsmachenden oder eine nächste TiKo, bei der alles richtig war. Lasse dir helfen beim Wiederaufstehen und beim Kronerichten. Wir sind soziale Wesen und brauchen einander. Viele helfen gern mal, vor allem, weil ihre Hilfe ja bedeutet, dass sie, wenn Du besser TiKo machst, Du damit Tieren hilfst. Und wer hilft nicht gern dabei, dass es Tieren besser geht?

~ Bücher von Tierkommunikatorinnen lesen, mit all deren Erlebnisse und den

üblichen Misserfolgen. Ich kenne solche natürlich auch. Die sind normal, wenn man etwas Neues beginnt. Es wird auch wieder besser!

~ Am besten nur für aufgeschlossene Halterinnen und Halter dolmetschen, die einem mit Freude bei den Anfängen unterstützen

~ Üben und weitermachen.
~ Manche geben normal Fernreiki für das Tier. Und machen dann währenddessen eine TiKo oder sie stellen ohne eine geführte Einleitung eine Frage oder nehmen die körperliche Verfassung des Tieres wahr. Das hilft ihnen, denn durch die Reikigabe entsteht die Verbindung zum Tier und meist auch die eigene innere Entspannung.

Was hilft, ist erfahrungsgemäß sehr individuell. Was manchen gut tut, zeigt bei anderen keine Wirkung oder wirkt kontraproduktiv. Deshalb sehe bitte alle Tipps nur als Anregungen.



Noch zwei Tipps von mir:

~ Sind bestimmte Ängste die Folgen deiner früheren Prägungen, dann kannst Du sie auch auflösen. Das geht zum größten Teil recht schnell mit der MET-Methode, der Aufstellungsmethode und der Emotional-Mental-Reiki-Behandlung, aber auch mithilfe anderer Methoden. Meist reicht eine halbe bis eine Stunde aus. Bei der  MET-Methode beklopft man der Reihe nach bestimmte Meridianpunkte im Gesicht, am Oberkörper und den Händen. Dadurch lösen sich Blockaden und hinderliche Glaubenssätze auf. Diese Methode kannst Du innerhalb einer halben Stunde erlernen und dann selbständig anwenden. Du findest dazu alles im Internet.
~ Verabschiede dich am besten von den Vorstellungen, wie Infos kommen sollten. 
Eine Frau meinte: "Ich konnte mir überhaupt nicht vorstellen, wie das Empfangen der Nachrichten geht. Ich dachte, ich sehe ein Bild vor mir oder höre ganze Sätze, aber es ist ganz anders als gedacht. Meist kommen Gefühle. Seitdem ich meine Fragen, wie du mir empfohlen hast, zu Ja-Nein-Fragen umgewandelt habe, kann ich nun die Gefühle, die als Antwort kommen, richtig deuten."
Eine andere Frau: "Ich weiß bis heute nicht, ob ich in Gedanken Selbstgespräche führe oder ob das Tier mir antwortet. Aber ich schreibe trotzdem alles auf. Ich habe mir vorgenommen, alles ernst zu nehmen. Manches, was ich ohne das Aufschreiben ´überhört´ hätte, entpuppte sich dann als richtige Info." 
Eine Teilnehmerin: "Am Anfang habe ich mich schwergetan, aber mittlerweile habe ich mehr Vertrauen. Jetzt brauche ich nur die Einleitung zu hören und ich werde ruhig. Ich glaube, mittlerweile ist mein Gehirn damit vertraut und entspannt sich darum. Ich merke, dass anscheinend nur deshalb, weil ich immer wieder auf diese Weise mein Tier kontakte, ich zu ihm eine viel tiefere Beziehung bekommen habe und mein Tier irgendwie entspannter geworden ist."

Tierkommunikation mit Pferden

Tipps für die TiKo mit deinem eigenen Tier

Als Erstes ein grundsätzlicher Hinweis: Bezüglich der Technik gibt es keinen Unterschied, egal, ob man mit dem eigenen oder einem fremden Tier eine Kommunikation macht.
Viele Menschen unterhalten sich mit ihren eigenen Tieren und erhalten dabei auch nachweisbare Infos. Das machen auch die Teilnehmende in meinen Basis-Seminaren. Auch ehemalige Seminarteilnehmende und jene, die bei anderen lernten, erzählten mir, dass sie mit ihren eigenen Tieren kommunizieren. Auf Webseiten und in Büchern zur Tierkommunikation wird ebenfalls oft davon berichtet. Fakt ist also: Gespräche mit dem eigenen Tier sind bei TiKos und beim Plaudern und Befragen im Alltag sehr gut möglich.

Ich gebe seit 20 Jahren Basis- und Aufbauseminare sowie die Ausbildung zur Tierkommunikation. Wenn manche Seminarteilnehmende Schwierigkeiten hatten, mit ihren eigenen Tieren zu kommunizieren, versuchten wir in Gesprächen gemeinsam herauszufinden, womit diese Schwierigkeit zusammenhängen könnte. Fragte ich sie als erstes, was sie konkret meinten mit "Mit den eigenen Tieren zu reden ist schwer", dann wollten sie damit ausdrücken: "Ich bekomme zwar Infos, aber ich weiß nicht, sind diese vom Tier oder sind es Phantasien oder meine eigenen Gedanken und Assoziationen, weil ich das Tier ja kenne?" Das muss nicht so bleiben. Das zeigen die vielen Menschen weltweit, die sich mit ihren eigenen Tieren unterhalten.
 

Meine Tipps:
~ Nimm vom deinem eigenen Tier ein aktuelles Papierfoto, eine vorgefertigte Liste mit deinen Fragen sowie Papier und Stift und begebe dich außerhalb der Wohnung. Zum Beispiel in einen Park oder in ein ruhiges Café. Dann trickse deinen Verstand aus und stell dir vor, das wäre eine Anfrage von anderen und Du hättest das Tier noch nie gesehen. Du wüsstest überhaupt nichts von ihm und es wäre Dir völlig fremd! Jetzt schreibe möglichst ohne Nachzudenken die Antworten hinter jede Frage, bis alle beantwortet sind. Erst dann liest Du sie dir durch.
~ Mache zusammen mit anderen eine TiKo mit Aufschreiben. 

~ Mache keine TiKo, sondern frage dein Tier einfach mal so etwas und lausche. 

~ Stelle einfache Fragen, die vom Tier mit einer Emotion oder mit einem Ja oder Nein beantwortet werden können. Zum Beispiel: "Magst du die weißen Wände in unserer Wohnung?" oder "Magst du es, auf Kopfsteinpflaster zu laufen?"
Wir standen zu fünft bei einer Stute. Deren Halterin meinte: "Ich bekomme nie etwas von ihr." Ich schlug vor, dass wir die Stute fragen, was ihre Lieblingswohlfühlfarbe ist? Nach der kurzen TiKo meinte die eine Frau: "Ich hatte eine tiefe dunkle Farbe, aber nicht schwarz, sondern kraftvoller." Die andere: "Ich sah einen dunklen Gewitterhimmel. Die Farbe ist irgendwie lebendig." Die Halterin: "So was wie Blau. Hm, ich habe nichts in Blau, weder Sattel, Auto, Jacke, Gurt, Halfter, Eimer o. a., an das ich gerade gedacht haben könnte. Und sie ist auch mit keinem blauem Pferd befreundet." Die vierte: "Ein dunkles Blau." Ich: "Königsblau." Seitdem weiß sie, dass auch sie korrekte Informationen von ihrer Stute erhalten kann.
~ Frage es: "Was findest du lustig?"
~
Frage Dein Tier um Rat.

~ Wenn Du meinst, eine Antwort kam von dir selbst, dann nimm sie trotzdem unter die Lupe und spüre ihr nach. Gut, es kann sein, dass es deine eigenen Gedanken waren. Aber vielleicht waren es die von deinem Tier? Bemerkst Du eventuell einen anderen Tonfall als den eigenen? Hattest Du dabei ein zusätzliches, unerwartetes Gefühl? Hattest Du aus der niedrigen Augenhöhe der Katze auf etwas gesehen statt aus deiner gewohnten, hohen Menschenperspektive? Oder hattest Du eine Körperwahrnehmung, die nicht deine sein konnte, zum Beispiel das Gefühl, dass an deinem Steißbein plötzlich ein Schwanz freudig wedelt? So etwas würde darauf hindeuten, dass außer den eigenen Antworten auch etwas vom Tier mit dabei war. 

Winke nicht gleich ab, sondern notiere dir besser diese kleinen Andersartigkeiten. Denn dadurch kannst Du dir dieser kleinen Risse im Gefüge, dieser neuen Mini-Keime bewusst werden. Zertritt sie nicht mit einem "Ist doch nur eingebildeter Quatsch", sondern gieße sie besser mit einem "Hm, das könnte eigentlich auch von dem Tier gekommen sein ..."
~ Stelle Fragen, deren Antworten Du selbst nicht weißt. Zum Beispiel "Wie nennst du den Regen?" "Wie nennst du mich in deinen Gedanken?" 

Eine Frau fragte eines Tages ihren Hund: "Was denkst du, wenn du meinen Mann beim Frühstücken mit der Zeitung siehst?" Er antwortete: "Ich wundere mich, wie lange der immer braucht, bis er herausgefunden hat, dass darin kein Essen eingewickelt ist!"



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Onlinekurs zu Tieren




Es gibt noch weitere Stellschrauben, um mit den eigenen und anderen Tieren besser zu kommunizieren.

 

Im Onlinekurs "Wie meine Tierkommunikation verbessern?"

habe ich die zusammengestellt.

Wenn Du schon einen Basiskurs besucht hast und einige TiKos geführt hast, dann schau doch mal, ob der Kurs etwas für dich wäre:



Möchtest Du zehn meist kurze Übungen für den Alltag,

mit denen Du deine Intuition und die Beziehung zu deinem Tier stärken kannst?

Die erhältst Du hier im Gratis-Onlinekurs:




Hast Du noch weitere Fragen zur TiKo?

Im Buch "Tierkommunikation" habe ich häufig gestellte Fragen beantwortet:


Ich wünsche Dir alles Gute!


Das Impressum zum Kurs

Dieser Kurs ist von Iljana Planke
Kursanbieterin und Buchautorin
www.Reiki-fuer-Tiere-Seminare.de
Praxis: Ringbahnstr. 22, 12051 Berlin


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Mögen deine Träume wahr werden.